sonderveranstaltung Förderverein "Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten" e.V.
Förderverein "Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten" Dessau e.V.
Anhaltische Gemäldegalerie | Sonderausstellungen und Veranstaltungen

nächste Veranstaltung / laufende Sonderausstellung:
Sonntag, 07. Januar 2018 | 18:00Uhr | Finissage

Finissage mit Vortrag


Zum Abschluß der Ausstellung sind Sie recht herzlich zur Finissage um 18 Uhr eingeladen. In einem Vortrag wird Dr. Mischa Steidl das Plakatmotiv der Ausstellung ausführlich betrachten. Die 'Allegorie der Liebe, des Sehsinns und der Malerei' ist im Hinblick auf eine Interpretation bis heute umstritten. Was haben Venus, das Sehen und die Malerei miteinander gemein? Wollte Goltzius uns vor den Gefahren und der Verführungskraft der Bilder warnen oder ist das Bild eine Feier von Ars und Eros, von Kunst und Liebe?

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium
© Anhaltische Gemäldegalerie

11. November 2017 - 07. Januar 2018 | Sonderausstellung

Hendrick Goltzius - Mythos, Macht und Menschlichkeit


Zum vierhundertsten Todesjahr des niederländischen Künstlers präsentiert die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau erstmalig einen großen Teil ihres außerordentlich umfangreichen Bestandes an Kupferstichen und Farbholzschnitten. Der in dem niederrheinischen Ort Bracht bei Venlo geborene Hendrick Goltzius (1558 – 1617) ist der bedeutendste Kupferstecher der Niederlande im späten 16. Jahrhundert. Seit 1577 in Haarlem ansässig, gründete er dort 1582 einen eigenen Verlag, der schnell mit Spitzenprodukten der Druckgraphik in ganz Europa hervortrat und sich einen Namen machte. Goltzius, der für seine technische Brillanz und Virtuosität in der Handhabung druckgraphischer Techniken berühmt war, brilliert und verblüfft mit raffinierten, sinnlich und emotional bewegten und bewegende Gebärden und Physiognomien. Das Ziel war, dadurch das Publikum sinnlich und affektiv zu bewegen, um im Idealfall Moral und Tugendhaftigkeit, höchstes Ziel der Kunst, wirkungsvoll und nachhaltig überzeugend zu vermitteln. Das Themenspektrum der Ausstellung reicht dabei von den Planetengöttern, über die Heiligen und Frommen sowie die Mächtigen und Befreundeten, bis in die Niederungen des Sündigen und Sinnlichen oder des bloß Schönen der Landschaften.

Veranstaltungsort: Orangerie und Fremdenhaus bei Schloss Georgium
© Anhaltische Gemäldegalerie



kommendes Programm:
Sonntag, 14. Januar 2018 | 12-17 UhrUhr |

„Wiedersehen“ Kunst der Gegenwart in Beziehung zum Georgium


Die Besucher sind eingeladen zum Quartettspiel, zur ElbeWasserReise, zum Hören eines Novalis-Textes, zum Gespräch.
Der Eintritt ist frei.
Projekt von Büro Otto Koch im Kiez e.V., gefördert vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, von Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau-Roßlau.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium

Sonntag, 21. Januar 2018 | 12-17 UhrUhr |

„Wiedersehen“ Kunst der Gegenwart in Beziehung zum Georgium


Die Besucher sind eingeladen zum Quartettspiel, zur ElbeWasserReise, zum Hören eines Novalis-Textes, zum Gespräch.
Der Eintritt ist frei.
Projekt von Büro Otto Koch im Kiez e.V., gefördert vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, von Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau-Roßlau.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium

28. Januar 2018 - 17. Juni 2018 | Sonderausstellung

Elisabeth Sonneck: Rollbild32 einer unter vielen Gründen
Kunst der Gegenwart im Fremdenhaus - Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V.

Elisabeth Sonnecks ortsspezifische, temporäre Bodenarbeit entsteht eigens für zwei Räume des Fremdenhauses. Sie kehrt das übliche Verhältnis von Boden zu Wand um: Die Wände bleiben leer, die Malerei hingegen zeigt sich als dreidimensionales, begehbares Bild am Boden. Dort biegen sich einseitig bemalte Papierflächen auf, zeigen ihre Rückseiten und geben partiell den vorhandenen Boden frei. Der farb-räumliche Rhythmus des Bodenfeldes wird im Begehen nicht nur visuell, sondern vor allem körperlich-zeitlich erfahrbar. Die Kollision, der Kurzschluss zwischen den zarten, transparenten, differenzierten Farbspektren der Malerei und den Standorten wie den Bewegungen des Betrachters im Raum hebt das Gefühl eines soliden Grundes auf – die gewohnte Verfügbarkeit und Passivität des Bodens wird durch fragile, zu umgehende Wölbungen unterbrochen. Das Environment Elisabeth Sonnecks nimmt damit konkreten Bezug auf die frühere Nutzung des Hauses. Durch Farbe, Materialverhalten, Verortung im Raum entsteht ein Ambiente, das der umraumbezogenen Bewegung des Betrachters, seiner mentalen, psychischen und physischen Präsenz den Vorrang gibt. Dabei klingen Fragen nach Fremdheit und Vertrautheit, nach Beweg-Gründen, nach Verletzbarkeit und der Bedeutung körperlicher Handlungen an, die den jeweils Anderen / das Andere in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken.
Die Ausstellung ist jeden Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Am 28. Januar ab 14 Uhr gibt es Gelegenheit zum Gespräch mit Elisabeth Sonneck
Die Ausstellung ist ein Projekt von Büro Otto Koch im Kiez e.V., gefördert vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, von Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau-Roßlau.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium

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 letzte Änderung: 16.12.2017 | © by Förderverein