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Förderverein "Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten" Dessau e.V.
Anhaltische Gemäldegalerie | Sonderausstellungen und Veranstaltungen

nächste Veranstaltung / laufende Sonderausstellung:
01. Juli 2018 - 04. August 2018 | Sonderausstellung

Kunst der Gegenwart: Susanne Ahner, Bertolt Hering, Stephan Kurr
Öffnungszeiten des Fremdenhauses: jeden Sonntag 12-17 Uhr, der Eintritt ist frei.

Susanne Ahner aus Papier gefertigte Polyeder zeigen viele „Hände“ – es sind Fotografien von Details ausgewählter Gemälde der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau aus verschiedenen Epochen. Dazu kommen die Hände der Besucherinnen und Besucher, denn Berühren und Bewegen dieser Kunst ist ausnahmsweise erlaubt und ausdrücklich erwünscht. 2012 entstanden diese Objekte (Inkjetdrucke auf Papier, gefaltet, geklebt).
„Wachstum“ nennt Stephan Kurr den Druck seines Holzschnitts, den er 2013 in den Baumstumpf einer Eiche im Park Georgium schnitt. Die wachsenden Jahresringe werden nun überlagert von einer ins Endlose weiter zu denkenden Spirale. Den großen Eichenstumpf mit dem Relief der Spirale findet man - immer noch gut erhalten - in der Nähe des Vasenhauses. Der großformatige Abdruck des Holzschnitts (schwarze Druckfarbe auf Japanpapier) erinnert an den Baum und ist zugleich ein weiter weisendes Zeichen.
Bertolt Hering beobachtete 2012 die Farben der Jahreszeiten im Park Georgium im Bereich südlich des Fremdenhauses. Die danach von ihm gemalten Farbwerte sind in den Fenstern der Südseite des Fremdenhauses zu sehen. Im Fremdenhaus sind vier Holztafeln mit seinen gemalten „Farben der Jahreszeiten“ ausgestellt, dazu die sorgfältige Dokumentation der Farbbestimmungen und seiner Gestaltungen in einem Heft (2016).
Projekte von Büro Otto Koch im Kiez e.V., gefördert von Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, Stadt Dessau-Roßlau Öffnungszeiten des Fremdenhauses: jeden Sonntag 12-17 Uhr, der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium

28. Januar 2018 - 06. Januar 2019 | Sonderausstellung

Dessau und Rom. Friedrich Salathé (1793–1858) – ein Schweizer Zeichner der Romantik


Jahresausstellung 2018 der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessauin der Graphischen SammlungFriedrich Salathé, in Binningen bei Basel geboren, hat bei dem bedeutenden Landschaftsmaler Peter Birmann (1758–1844) seine künstlerische Ausbildung erfahren. Studienreisen durch die heimatliche Schweiz und an die oberitalienischen Seen sowie ein langer Romaufenthalt haben Salathés romantische, idealisierende Landschaftsauffassung geprägt. In Anhalt ist Friedrich Salathé vor allem durch seine Darstellungen des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches bekannt geworden, das er im Jahr1845 selbst besucht hat, auf Einladung des Dessauer Künstlers Adolf von Heydeck (1787-1856). Die von Elbe und Mulde geprägte einzigartige Auenlandschaft mit den Parkschöpfungen unter Fürst Franz beeindruckte den Schweizer Künstler in ihrer Symbiose von Natur und Ideal. Seine hier entstandenen Darstellungen sind zugleich bedeutende Schilderungen des zu dieser Zeit erst etwa acht Jahrzehnte existierenden Gartenreiches. Es sind wirklichkeitsnahe Wiedergaben, durchaus von dokumentarischem Wert, die mit ihren Spaziergängern wie ein friedliches, harmonisches Arkadien erscheinen.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium
© Anhaltische Gemäldegalerie



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 letzte Änderung: 26.06.2018 | © by Förderverein